Content-Marketing-Lexikon:
#3 Open-Graph-Tags

29.08.2017 - Marleen Lohse Content-Marketing-Lexikon: <br>#3 Open-Graph-Tags

Haben Sie sich schon einmal Gedanken über die Open-Graph-Tags Ihrer Webseiten und Onlineartikel gemacht? Falls nicht, sollten Sie das dringend tun! Im dritten Teil unseres Content-Marketing-Lexikons erklären wir Ihnen, was OG Tags genau sind und wie man sie clever einsetzt.

Vorschau auf Inhalte

Die OG-Tags sind das, was in Ihrer Timeline zu sehen ist, wenn Sie beispielsweise diesen Beitrag über den Share Button bei Facebook teilen:

Bild
• Title
• Description

Die OG-Tags werden im Meta-Bereich einer Webseite eingebunden. In vielen Content-Management-Systemen (CMS) gibt es dafür Tools, die sich ganz leicht befüllen lassen.
OG-Bild, Title und Description geben im Idealfall eine Vorschau auf das, was sich hinter dem geteilten Link verbirgt. Vorausgesetzt, man wählt Text und Bild gezielt aus.

OG-Tags sind keine Meta-Daten

Auch wenn die OG-Tags häufig in einem Atemzug mit den Meta-Daten genannt werden, erfüllen sie einen anderen Zweck. Während Meta Title und Meta Description hauptsächlich fürs Google-Ranking geschrieben und hinterlegt werden, sollen die Open-Graph-Tags für Aufmerksamkeit (übrigens ein weiteres Kapitel in unserem Content-Marketing-Lexikon) in den sozialen Netzwerken sorgen. Die Meta-Daten werden SEO-freundlich mit Keywords ausgestattet, die OG-Tags dagegen mit lustigen Wortspielen, frechen Sprüchen oder die Neugier weckenden Formulierungen – und können damit im Kontrast zu sonst eher nüchternen Headlines im Onlinemagazin stehen.

Noch mehr Klicks durch mobile Optimierung und eine gute Bildauswahl

Idealerweise funktioniert der OG Title auch ohne die Description, falls die OG-Tags zum Beispiel auf mobilen Endgeräten nicht vollständig angezeigt werden. Wichtig ist, dass der Leser Lust bekommt, den Artikel zu lesen und ihn anklickt, um mehr zu erfahren. Eine Call to Action (ebenfalls ein Kapitel in unserem Content-Marketing-Lexikon) kann in der OG Description nicht schaden.

Weil die meisten Nutzer mit dem Smartphone durch die Timeline scrollen, sollten die OG-Tags für die mobile Ansicht optimiert sein. Das heißt: kurz und knackig. Als Faustformel gilt: Der OG Title sollte nicht länger als 60 Zeichen inklusive Leerzeichen sein, die OG Description maximal 100 Zeichen lang.

Auch das angezeigte Bild lässt sich im Rahmen der OG-Tags optimieren und kann sich von den eigentlichen Artikelbildern unterscheiden. Wichtig: Die Erwartungshaltung der Social-Media-Nutzer darf nicht enttäuscht werden. Wenn die User auf ein aufreizendes Bild mit spannenden Tags klicken und sich dahinter ein langweiliger Artikel verbirgt, ist das kein gutes Aushängeschild. Apropos aufreizend: Wenn Sie Artikel bei Facebook bewerben möchten, müssen Sie eine strenge Bildauswahl treffen. Facebook mag keine Fotos mit viel nackter Haut, zudem sollte nicht mehr als ein Fünftel des Bildes von Text bedeckt sein.

Ein nicht ganz uneigennütziger Tipp: Testen Sie doch mal, wie wir die OG-Tags für diesen Artikel gestaltet haben, indem Sie den Artikel teilen.